Hier wollen wir euch Antworten zu den häufigsten Fragen geben: (Für weitere Infos klickt einfach auf das FFA Logo oben)

 

Was ist MMA?

Ist MMA brutal?

MMA ein Fitnesssport?

Wie wirkt MMA auf den Charakter?

Kann jeder damit anfangen?

Muss ich dann auch kämpfen?

Warum kämpfen wir lieber im Käfig?

 

 

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Was ist MMA ?

Mixed Martial Arts (dt.: „Gemischte Kampfkünste“) oder kurz MMA ist eine eigenständige, relativ moderne Art des Vollkontaktwettkampfes. Die Wurzel dieses Sportes ist das Pankration im Griechenland zur Zeit der ersten Olympischen Spiele. Aber populär geworden ist MMA durch die Vergleichskämpfe im Ultimate Fighting Championship (UFC) der frühen 90er, bei dem Techniken aus den verschiedensten Kampfsportarten angewendet werden.

Die Kämpfer bedienen sich sowohl der Schlag- und Tritttechniken des Boxens, Kickboxens sowie des Muay Thai als auch der Bodenkampftechniken des Brazilian Jiu-Jitsu, Ringens, Luta Livre und Judo. Aber auch Techniken aus anderen Kampfkünsten werden benutzt.

Dass im Bodenkampf geschlagen und zum Teil getreten werden darf, ist das Hauptunterscheidungsmerkmal zu anderen Vollkontaktsportarten.

Bei diesem in Europa noch sehr jungen Sport werden alle Kampfdistanzen, das Treten, Schlagen, Clinchen, Werfen und der Bodenkampf in einem Vollkontaktsport mit möglichst wenig Beschränkungen durch Regeln vereint.

Ziel des MMA ist es, den Gegner in einem Kampf zu besiegen, bis er durch Abklopfen aufgibt, K.o. geht (ohnmächtig wird) oder der Schiedsrichter den Kampf abbricht. Beim MMA kommt es im Gegensatz zum klassischen Ringkampf nicht darauf an, den Gegner mit beiden Schultern auf den Boden zu legen. Selbst aus der Rückenlage heraus kann man den Gegner noch besiegen.

Das Training ist sehr umfangreich und fordert vom Trainierenden ein hohes Engagement. Bei Wettkämpfen sind die Kämpfer in unterschiedliche Gewichtsklassen eingeteilt.

Anders als z. B. viele Kung-Fu- oder Karate-Richtungen enthalten die Mixed Martial Arts keine Formen oder Techniken, die nicht in einem Kampf einsetzbar sind.

 

Quelle: Wickipedia

Ist MMA brutal?

Wie bereits erwähnt handelt es sich beim MMA um einen Vollkontaktsport, ähnlich dem Boxen. Charakteristisch für MMA ist die Tatsache, dass im Bodenkampf auch mit Schlägen weitergekämpft wird. Diese Tatsache ist für manche Zuschauer, die zum ersten mal einen solchen Kampf sehen häufig erst mal erschreckend. In unserer Gesellschaft gilt, dass niemand geschlagen werden darf, der bereits auf dem Boden liegt. Wenn man sich aber näher mit MMA und insbesondere dem Bodenkampf beschäftigt, wird schnell klar, dass der "Unterlegene" oft gar nicht unterlegen ist. Gerade in dieser Lage gibt es zahlreiche Möglichkeiten sich zu verteidigen und den Kampf für sich zu entscheiden. Weiterhin wird man schnell herausfinden, dass Schläge aus der Oberlage wesentlich schwerer auszuführen sind als es auf den ersten Blick aussieht. Jeder Kämpfer hat monatelang hart für seinen Kampf trainiert und weiß genau, auf was er sich einlässt. Der Trainer, der Ringarzt, der Ringrichter und der Sportler selbst, können den Kampf jederzeit beenden. Die Sicherheit der Sportler geht allen anderen Ansprüchen vor! 

Auch sollte man den Selbstverteidigungsaspekt (MMA ist reiner Wettkampfsport) hierbei nicht außer Acht lassen. Denn bei einer "echten" Auseinandersetzung hält sich nicht jeder an die moralische Abmachung, dass am Boden liegende nicht geschlagen werden. Wie gut, wenn man dann trainiert hat, diese Situation zu überstehen.

MMA ein Fitnesssport?

Heutzutage spielt der Begriff Fitness eine immer größere Rolle. Hierbei scheint jeder auf der Suche nach dem perfekten Training zu sein. Ohne Übertreibung kann man behaupten, dass ein MMA Training alle Attribute erfüllt, die an ein gutes Fitnesstraining gestellt werden. Sämtliche koordinativen Fähigkeiten (Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit, Koordination, Schnelligkeit) werden in hohem Maße trainiert.

Der Kalorienverbrauch ist ungleich höher als bei vielen anderen Sportarten. Der weitere große Vorteil ist, dass das Training den ganzen Körper fordert und fördert. Und das auch noch beidseitig. Ein perfektes Allround-Fitnesstraining.

Allerdings muss man für so ein effektives Training auch einen Preis zahlen: Die einzelnen Einheiten verlangen jedem körperlich eine Menge ab. Diese "Qualen" lassen sich in einer guten Gruppe und auf Grund der ständigen Abwechslung im Training aber sehr gut ertragen:-)

Wie wirkt MMA auf den Charakter?

In den Medien wird in Verbindung mit MMA oft von einer Verrohung der Gesellschaft gesprochen. Jugendliche würden lernen, auf andere einzuschlagen, selbst wenn diese wehrlos am Boden lägen. Dies scheint auf den ersten Blick einzuleuchten. Interessanterweise gibt es zahlreiche Studien und Projekte, in denen gerade gewaltbereite Jugendliche mit einem Boxtraining sehr erfolgreich therapiert werden. Einem MMA Training scheint man diese Möglichkeiten absprechen zu wollen. Gründe werden dabei nicht genannt.

Wir können von uns nur sagen, dass jeder, der Interesse an diesem Sport hat, einfach seine Tasche packen soll, um bei uns mitzumachen. Hier wird er auf freundliche Mitsportler treffen, für die die Charaktereigenschaften Respekt, Willenskraft und Fairness grundlegend sind.

Kann jeder damit anfangen?

Ja! Jeder ist bei uns herzlich willkommen. Wir nehmen uns Zeit für Anfänger und wir wissen auch heute noch, wie es uns ging, als wir zum ersten Mal das Gym betreten haben. Also gebt euch einen Ruck und kommt vorbei! Wir beißen nicht, denn dass ist laut Regelwerk verboten...:-)

Muss ich dann auch kämpfen?

Nein! Nicht jeder, der MMA betreibt möchte auch in den Ring bzw. Käfig steigen. Ein Großteil der Sportler liebt das Training an sich und weiß die Vorteile auf die allgemeine Fitness zu schätzen. Jeder entscheidet selber, ob "das was für ihn ist" und in welcher Intensität er MMA betreiben möchte.

Warum kämpfen wir lieber im Käfig?

Wollen wir uns nichts vormachen. Der Käfig steigert schon auf den ersten Blick den Nervenkitzel. Hierzu ein Zitat des MMA Magazins "FIGHTERS-ONLY: "Der menschliche Geist ist ein komplexes Gebilde. Zeige ihm einen geschlossenen Maschendrahtkäfig und die Alarmglocken beginnen zu läuten, denn im täglichen Leben nutzt man Käfige um böse Buben fern zu halten oder um Tiere einzusperren. Der Käfig suggeriert Gefahr." In diese Richtung muss man wohl auch bei der ersten UFC-Veranstaltung gedacht haben. Hier ging es wohl in erster Linie um das Marketing. Der Käfig hat außer dieser psychologischen Aspekte aber noch weitere, für den Sportler wichtigere Gründe, diesen vorzuziehen. Der Käfig schützt den Sportler vor dem herausfallen. Dies kann bei Takedowns oder im Bodenkampf schon mal vorkommen. Wenn man bedenkt, dass der Ring sich dann in zwei Metern Höhe befindet, dann ist die mögliche Gefahr leicht abzusehen. Weiterhin ist die taktische Arbeit im Käfig eine andere. Die Begrenzung spielt oft eine entscheidende Rolle und lässt andere Techniken zu als der Ring. Außerdem gibt es im Käfig keine Ecken. Den Gegner zu stellen ist also viel schwieriger.

 

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VEREINSNEWS

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Toni wird Vize-Deutscher-Meister!!!

Nähere Infos und das Video zum Kampf findet ihr hier

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